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Passend zum „Tag des offenen Denkmals 2018“ unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ konnten die Lehrlinge aus dem Bauhandwerk aus den Betrieben der Region das Verblendmauerwerk der denkmalgeschützten Mauer Beim Benedikt, fertigstellen. Dafür wurden nicht nur rund 20.000 Ziegel in die Hand genommen und auf Verwendbarkeit geprüft, sondern hunderte Säcke Estrich und Beton angemischt, um den Natursteinsockel auf 73 m Länge zu festigen, mit einer Estrichschicht einen ebenen Grund zu haben und mit einer beidseitigen Betonschräge den Natursteinsockel und das Verblendmauerwerk zu verbinden.

Drei Gruppen mit jeweils rund 12 Teilnehmern arbeiteten blockweise am Rück- und Wiederaufbau des Verblendmauerwerks. Fotos: Grimm/Waschke

Die Schüler der Georg – Sonnin Schule (BBSII) setzten zahlreiche Abdeckplatten, die sie im Rahmen des Unterrichts aus Beton gegossen hatten, im September 2018 auf die Mauer. Somit sind die Arbeiten auf dem ersten, 73 m langen Abschnitt nahezu fertig gestellt.

Die Schalungen für die Betonabedckungen wurden den Originalen nachempfunden und mit ungefärbtem Beton gefüllt. Schüler der BBS legen Ende Mai 2018 die ersten fertigen Platten auf.

Großer Dank geht an die fleißigen kompetenten jungen Menschen, die mit Engagement ihre nicht alltägliche Arbeit verfolgt haben. Wir danken auch den Bau- Innungen und dem Technologiezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade für ihre kooperative Unterstützung!
Nicht zu vergessen, denn aus logistischen Gründen sehr wichtig, war der Einsatz des THW im Februar 2018. Im Rahmen einer Ladungssicherungsübung wurden historische Ziegelsteine vom Lüneburger Hafen in die engen Straßen der Lüneburger Altstadt verbracht.

Mehr als 40 Paletten mussten die Altstadt erreichen, wie gut, dass das THW über ein Mehrzweckfahrzeug verfügt, das auch den Transport der Baumaterialien ermöglicht.

Weitere helfende Hände der Jugendbauhütte im Landkreis Stade ergänzten die Arbeiten der Lehrlinge. Sie halfen beim Rückbau, beim fachgerechten Lagern des historischen Ersatzmaterials sowie beim Ausbessern schadhafter Fugen im Naturstein-Sockel.

Geplant ist, die Arbeiten an weiteren Bauabschnitten im Frühjahr 2019 fortzusetzen. Zum Einsatz kommen Fachfirmen sowie Teilnehmer einer Qualifizierungsmaßnahme für arbeitslose junge Menschen. Bei Interesse nehmen Sie Kontakt auf.

Die Sanierung dieses ersten und baufälligsten Abschnitts ist somit fast abgeschlossen. Doch die denkmalgeschützte Mauer umfasst noch drei weitere Abschnitte. Mit der Restaurierung sollen Lüneburger Fachbetriebe beauftragt werden, bei der Finanzierung dieser Auftragsarbeiten hofft der Lebensraum Diakonie e. V. auf Fördermittel, Stiftungsgelder und weitere Spenden.

Bei Fragen, Wünschen und Anregungen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:

Dörthe Grimm
Projektmanagement
Lebensraum Diakonie e. V.
Beim Benedikt 8
21335 Lüneburg

Tel 04131.2072-64
Fax 04131.2072-30

doerthe.grimm@lebensraum-diakonie.de

 

Unser Spendenkonto lautet:

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Verwendungszweck: Sülzmauer

 

Oder nutzen Sie unser online Spendenformular:

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